…Patanjali, Bryan Kest, John Lennon, Thich Nhat Hanh, Georg Lolos, Regine Rompa….und mit dir!

„Sei du die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst“ – von Mahatma Gandhi, dem größten Yogi der Welt

Und zu verändern gibt es verdammt viel in unserer Welt. Wir wissen das alle, spüren es deutlich. Es werden immer mehr Menschen, die nun aktiv werden. Damit meine ich nicht die Verblendeten der AFD, die rückwärtsgewandt ihren persönlichen Frust auf uns alle übertragen wollen. Damit meine ich z.B. die erfrischende Jugendbewegung „Fridays for Future“. Übrigens ist Jugend hier keine Frage des Alters, sondern eher eine der Lebenseinstellung und des Muts.

Siehe dazu auch: www.yoga-for-future.com

Was hat Yoga damit zu tun?

Der große Yogi Gandhi, der mit der Waffe der Gewaltlosigkeit sein Land von den Briten befreite, sagt: „Gewalt ist die Waffe des Schwachen, Gewaltlosigkeit die Waffe des Starken“. Er befindet sich damit auf der Basis der uralten Ethik des Yoga.

Ich habe gerade in meinem Yogastudio Patanjalis Yogasutra     https://wiki.yoga-vidya.de/Yogasutra (Leitfaden für ein erfüllteres, glückliches Leben), seine Yamas https://wiki.yoga-vidya.de/Yama (Regeln zum Umgang mit deiner Umwelt) und Niyamas https://wiki.yoga-vidya.de/Niyama (Hinweise zum Umgang mit dir selbst) vorgestellt. Wir haben uns die erste Regel, also Ahimsa https://wiki.yoga-vidya.de/Ahimsa (Nicht-Verletzen, Gewaltlosigkeit, Mitgefühl) genauer angesehen.

Auf der körperlichen Ebene ging es um Sanftheit. Sanftheit gegenüber uns selber und unserem Körper. „Gentleness is a muscle“, sagt Yogalehrer Bryan Kest https://www.yoga-aktuell.de/menschen-und-orte/kurz-gefragt/kurz-gefragt-8/ .Dieser „Sanftheitsmuskel“ sollte genauso trainiert werden wie unsere Bauchmuskeln.

64 Prozent derjenigen die Yoga machen wollen damit auch ihr geistiges Befinden verbessern. Üben wir uns in Gewaltlosigkeit (auch in Gedanken, Bewertungen und Worten) uns selber und anderen gegenüber, dann wachsen Mut und Aufrichtigkeit. Spott, Schadenfreude, Ironie und Sarkasmus verschwinden zunehmend. Spüren wir das Leid der Tiere, die Folgen der katastrophalen Umweltzerstörung, dann spüren wir auch, wie das alles und auch uns selbst immer weiter zerstört. Das Erkennen, das wir mit allem verbunden sind, macht nicht nur klar, dass wir ein Teil von allem sind, sondern auch deutlich, wie stark wir der Verursacher von alldem sind. Hier ist der Ansatz! Wir müssen wieder Verantwortung übernehmen und auf Basis einer geänderten Ethik aktiv werden. Ethik wird hier verstanden als eine praktikable, alltagstaugliche Philosophie, die unser Handeln und seine moralische Motivation betrifft. Erstaunlicherweise können die jahrtausendalten Yamas und Niyamas dafür eine gute Richtschnur sein, um uns eine neue Ausrichtung zu geben.

Hier lernen wir Bescheidenheit statt Maßlosigkeit. Achtsamkeit statt Zerrissenheit. Mitgefühl statt Ausbeutung. Und vieles andere mehr.

Mit Meditationen (siehe unten: Metta Meditation) und Achtsamkeit gelangen wir zu einem erweiterten Bewusstsein, das die Basis unserer neuen, unserer nachhaltigen Entscheidungen für uns und für die Welt sein kann.

Die undogmatische Ethik des Yoga ist keine Religion. Wir werden hier nicht einem Gott unterworfen. Bei Jeder/jedem – egal aus welcher Glaubensrichtung – wirkt Yoga heilend und stärkend auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Das ist gut und verdammt modern.

„I´m a dreamer, but I´m not the only one!“, John Lennon im Song Imagine

Zwar haben wir als Individuen mit unserem die natürlichen Ressourcen verschwendenden Lebensstil einen nicht geringen Anteil an der Katastrophe, dennoch sind es die multinationalen Energiekonzerne, die sich primär schuldig gemacht haben. Sie kennen seit Jahren die Folgen ihres Tuns (EXXON). https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html

Mit Hilfe wirkungsvoller Lobbyarbeit wurden die leichtgläubigen Politiker und abhängigen Verbraucher sediert und manipuliert. 

Jetzt liegt es an uns, das zu ändern und das können wir auch!
Widerstand leisten, Position beziehen ….und an uns selber arbeiten.
Das ist allerdings mit Anstrengung verbunden. Mist!

Der buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%ADch_Nhất_Hạnh sagt, dass nur Frieden in der Welt entsteht, wenn innerlich Frieden herrscht. Solange wir den Krieg in uns (und mit uns) nicht beenden, kann sich auch draußen kein Frieden einstellen.

Der gleichen Meinung ist auch der Journalist, Mentaltrainer und Buchautor Georg Lolos,

der in seinem neuen Buch „Du bist nicht, was du denkst“ schreibt:

„Von deinem emotionalen Zustand hängt nicht nur dein individuelles Glück ab. Aggressionen und Gewalt, Diebstahl und Gier, Konflikte und Terror haben hier ebenfalls ihren Ursprung. Alle unsere Beziehungen, das Zusammenleben gesellschaftlicher Gruppierungen und die Interaktion von ganzen Völkern und Nationen werden von den inneren Zuständen der Menschen bestimmt. Ob wir aus Furcht Mauern hochziehen und uns abschotten; aus Gier die Umwelt, die Tiere und andere Menschen ausbeuten; ob wir Beziehungen eingehen, die uns nicht guttun; Jobs annehmen, die wir nicht mögen; unsere Kinder misshandeln oder in den Krieg ziehen. All das tun wir, weil wir nicht in der Lage sind, mit dem tagtäglichen Wahnsinn unserer Gedanken und Emotionen umzugehen. Was in allen (Ursprungs-) Religionen gesucht und gepredigt wird, nämlich Frieden, Mitgefühl und Ausgeglichenheit – das findet kaum jemand auf diesem Planeten. Doch die, die es finden, wissen: Es ist möglich, und es liegt in unserem Inneren“.

Du bist nicht, was du denkst, Georg Lolos, Arkana Verlag, Juni 2019

Unser Hof in der Bretagne, Regine Rompa, Rowohlt, April 2019

Unterhaltsames und kluges Buch über die Möglichkeiten, ein anderes naturnahes Leben zu führen. Dieses Buch fordert auf, seine Träume nicht aufzuschieben und seine Hoffnung nicht zu begraben. Es geht! Die Bretagne kann überall sein, wenn wir denn nur mutig und bereit sind, unsere Komfortzonen zu verlassen.

Metta Meditation –
die Meditation diesmal passend zum Thema Ahimsa

Metta (pali) bedeutet liebende Güte. Diese Meditation verbindet dich mit dir selbst, mit anderen Lebewesen und mit der ganzen Welt. Sie lässt deine wichtigste innere Ressource, deine liebende Kraft wachsen. Nur aus ihr heraus entstehen nachhaltige, heilende Veränderungen in der Welt.

Hier geht´s zur Metta Meditation

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