VOLX YOGA PLUS	vom 4. April 2020

VOLX YOGA PLUS vom 4. April 2020

Hier wartet jemand sehnsüchtig auf dich!

„Wo sind die alle, die mich immer kraulen und streicheln?
Was ist bloß los?“, fragt sich unsere Studiokatze jeden Tag verwirrt.

Corona- Kultur:

Alma singt ein Liebeslied für Anders

Mit Vertrauen müßig sein!

„Ich habe mich oft gefragt, ob nicht gerade die Tage, die wir gezwungen sind, müßig zu sein, diejenigen sind, die wir in tiefster Tätigkeit verbringen? Ob nicht unser Handeln selbst, wenn es später kommt, nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in den untätigen Tagen in uns geschieht? Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude. Die Tage, da auch unsere Hände sich nicht rühren, sind so ungewöhnlich still, dass es kaum möglich ist, sie zu erleben, ohne vieles zu hören.“
Rainer Maria Rilke

Müßig sein, sich treiben lassen, diese Situation akzeptieren, Geduld haben – das sind jetzt echte Herausforderungen für uns in dieser Corona-Pause.
Unruhe, Ängste, Unsicherheiten machen sich breit, sobald unser störanfälliges Gehirn mal im Leerlauf schwingen muss, sobald wir mal nicht planen können, mal nicht aktiv agieren dürfen.

Um uns in dieser Zeit in diesen nun sehr notwendigen Fähigkeiten zu üben, hier ein paar Hilfsmittel:

Mit dem Video „Mitte stärken“ kannst du deine Bauchmuskeln stärken und auch deine Mitte, deine innere Stärke, deine Stabilität wiederfinden und deine Zentrierung trainieren.

Mit der Meditation „Für mehr Ruhe und Gelassenheit“ entsteht in dir mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Mit der Meditation „Der Berg“ – bitte im kreuzbeinigen Sitz durchführen – stärkst du deine Resilienz, deine Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen gut zu überstehen.

VOLX YOGA PLUS vom 27. März 2020

VOLX YOGA PLUS vom 27. März 2020

Meine Online Videos sind nun für alle frei verfügbar. Du kannst nun gerne diesen Link zu deinen Freunden/-innen schicken und sie einladen kostenlos Volx Yoga zu machen.  🙂

zur Situation
Da sitzen wir nun zuhause – zumindest die meisten von uns – in selbst gewählter und akzeptierter Isolation. Machen uns Sorgen und beschäftigen uns mit all den Arbeiten, die wir schon immer erledigen wollten. Das Telefonieren erlebt eine Renaissance. WhatsApp-Videos heitern uns auf.

Beispiele aus der Corona-Kultur
Hier ein Soundtrack für diese merkwürdige Zeit mit Ohrwurmqualität von Muckemacher:

Eine passende Zeit, um Dankbarkeit zu trainieren

Einige sind draußen und halten unsere Versorgung, Infrastruktur, besonders das Gesundheitswesen aufrecht. Es gibt wohl niemanden, der dafür nicht zutiefst dankbar ist.

Vielleicht führt diese Situation auch dazu, dass gerade diese Berufsgruppen zukünftig nicht nur verstärkte Anerkennung, sondern auch eine finanzielle „Aufwertung“ erfahren.

Dankbar sein ist sowieso sehr schön, besonders für uns selbst. Das erhellt das Gemüt. (Nutze gerne die MEDITATION DANKBARKEIT, siehe unten)

Trotz allem Corona-Wahnsinn können wir dankbar sein und damit die unabänderliche Situation besser akzeptieren.

Wir leben in Nordfriesland, einem Bundesland aus dem die Gäste und Touristen fast in Handschellen herausgeführt werden mussten, wir haben eine erstaunlich handlungsfähige Regierung (und wer hört noch was von der AFD?), ein Milliarden schwerer Rettungsschirm wurde schnell verabschiedet (wo kommt bloß diese ganze Kohle her?), unsere Krankenhäuser scheinen ganz gut auf den sicher noch kommenden Ansturm gerüstet zu sein (anders als in anderen Ländern), die Natur, die Umwelt erholt sich sichtlich und macht uns deutlich, wie verzichtbar wir Menschen für diesen Planeten sind.

 

Den „Hausarrest“ sinnvoll nutzen

Es ist eine Zeit der Ruhe, so etwas wie eine Denkpause. Ein Stubenarrest, der genutzt werden könnte, um nachzudenken, zu sich zu kommen und sich vielleicht auch zu fragen, wie es danach weitergehen soll. Im großen Ganzen und auch im kleinen eigenen Leben.

Was machst du? Wie nutzt du diese Zeit? Hast du neue Dinge für dich entdeckt? Bücher, Filme, Podasts? Neues ausprobiert? Entscheidungen getroffen? Deine Träume und Wünsche verändert? Was würdest du dir am meisten für die Zeit danach, den „Neustart“ wünschen?

Schreibe es mir mit der Erlaubnis, deine Ideen, deine Projekte, deine Gedanken anonymisiert – aber gerne mit Foto! – in der nächsten Zeit hier bei VOLX YOGA PLUS als Anregungen und zum Mut machen für uns andere veröffentlichen zu dürfen. Okay?

info@volxyoga.de

Jetzt zum Yoga…..

Heutige Übungssequenz: Sonnengrüße mit Variationen

Probiere doch mal einige Erweiterungen aus und integriere die gerne in deine Yogapraxis. Dann ist der Sonnengruß, der effizient alle großen Muskelgruppen trainiert, auch wieder spannender.

Du solltest vor dieser Übungssequenz mindestens 4 dir bekannte Sonnengrüße zum Warmwerden durchgeführt haben.  Vielleicht einmal mit dieser Anleitung?

Zum Thema Dankbarkeit  (nach M. Seiler):

VOLX YOGA Plus in diesen merkwürdigen Zeiten.

VOLX YOGA Plus in diesen merkwürdigen Zeiten.

Ab jetzt für dich in jeder Woche. Immer zum Wochenende.

Es wird gerade viel gesagt, geschrieben und diskutiert.
Es ist erstaunlich, was plötzlich politisch und wirtschaftlich alles möglich ist.
Jeden Tag gibt es neue Zahlen, neue Einschätzungen, neue Erkenntnisse.
Man wird ganz wuschig im Kopf, insbesondere, wenn man sich dann auch noch die Fake News diverser Verschwörungstheoretiker reinzieht. Lass es einfach sein!

Mache regelmäßig das Handy, den Fernseher und den Rechner aus.
Schaue auf, lächle und atme tief ein und aus.

Ein Satz ist wieder einmal sehr zutreffend:
Wo die Aufmerksamkeit hingeht, da geht auch unsere Energie hin.

Das bedeutet: Neben der normalen, zeitlich begrenzten, aktuellen Beschaffung von Informationen und den notwendigen Verhaltensanpassungen im Alltag, können
wir uns nun gerne mit uns, unserer Familien, Freunden und auch mit dem
Nachdenken über das merkwürdige System um uns herum beschäftigen.

Wir sind zur Muße verdammt und sollten das jetzt nutzen.
Muße ist die beste Quelle für Kreativität.

Buchtipp: Das Buch der Hundert Vergnügungen, von Dan Kieran, Tom Hodkinson

Gute Ideen und Anleitungen, wie wir auf elegante und kostenfreie Weise diese „ruhige“ Zeit nun genießen können. Die besten Dinge im Leben stehen uns immer zur Verfügung.

Zum Beispiel: Gedichte lesen, Namen von Bäumen und Vogelarten lernen, singen, tanzen, kritzeln und malen, Wolken beobachten, Sex am Morgen haben, schnitzen, basteln, aufräumen und putzen, Blumen einpflanzen oder arrangieren, alte Platten hören usw. ……

Wir sind aus den Trott und damit auch ein wenig aus dem Tritt gekommen. Das macht Angst. Das ist ganz normal.
Es gibt üblicherweise sechs Phasen, die durchlaufen werden.

  1. Überraschung, Schock
    „Hilfe, was passiert hier gerade?“
  2. Verneinung/Verdrängung
    „Das kann doch nicht wahr sein, das stimmt doch gar nicht!“
  3. Rationale Einsicht
    „Okay, wenn es denn sein muss, arrangiere ich mich nun damit.“
  4. Emotionale Akzeptanz
    „Na gut, hat ja vielleicht auch etwas Gutes.“
  5. Ausprobieren
    „Das habe ich lange oder noch nie gemacht oder gedacht. Das versuche ich jetzt“
  6. Erkennen und Integrieren
    „Ich betrachte das alles mit Geduld und einem ruhigen Geist, bin heiter und gelassen“.

Phasenmodell der Veränderung (nach Levi und Schmidt-Tanger), Quelle Hanseatisches Institut.

Mediation gegen Angst und zur Stärkung des Immunsystems:

Wasserfall Meditation

Eine Übungssequenz zum fit und beweglich bleiben.

Januar 2020

Diesmal mit einer sehr alltagstauglichen Meditation, die du auch zwischendurch praktizieren kannst. Du wirst merken, wie zentriert, erfrischt und klar sie dich macht.

Meditation

Eine sehr alltagstaugliche Meditation….
…auch mal für zwischendurch!

Setze dich aufrecht hin, die Hände auf den Oberschenkeln, den Rücken möglichst gerade. Schließe die Augen.

Atme zwei, drei Mal durch die Nase tief ein und durch den Mund langsam aus.

Spüre dein Gewicht auf dem Bode oder dem Stuhl. Lass das Becken, den Po schwer werden. Sinke dort hinein, ohne die aufrechte Haltung zu verlieren.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu den Ohren und lausche in den Raum. Was kannst du jetzt hören? Versuche, Töne einzufangen.

Jetzt gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Beginne dort durch deinen Körper nach oben zu wandern. Schaue dir alle großen Körperteile an. Begrüße sie freundlich. Nichts ändern – nur wahrnehmen.

Guck dir oben auch deinen Geist an. Wie ist der so drauf im Moment? Nichts ändern – nur spüren.

Dann wanderst du von oben nach unten nochmals durch den Körper.

Gehe jetzt mit deiner Wahrnehmung zu deinem Atem. Spüre das Ein- und Ausfließen des Atems, seinen Gang in den Körper und aus dem Körper wieder heraus.

Beginne nun damit, deine Atemzüge zu zählen. Ein Atemzug besteht immer aus Aus- und Einatmen. Zähle 10 Atemzüge. (oder mehr!)

Lass dich nicht von deinen Gedanken ablenken. Kehre immer wieder zu deinem Atem zurück.

Dann öffnest du die Augen und fühlst dich erfrischt und klar.

Wieder in die Gänge kommen:

Eine leichte Übungsabfolge für den etwas eingerosteten Januar-Körper.

Hast du schon die VOLX YOGA-Termine im Speicher Husum im Jahr 2020 gesehen?

FROHE WEIHNACHTEN!

FROHE WEIHNACHTEN!

PERSPEKTIVWECHSEL

Text von Iris Macke

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist:
Dass der Advent nur laut und schrill ist,
Ich glaube nicht,
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann,
Dass ich den Weg nach innen finde,
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt,
Es ist doch so,
Dass die Zeit rast,
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinschaut,
Dass ich mit anderen Augen sehen kann,
Es ist doch ganz klar,
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben,
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lies den Text von unten nach oben.

Yoga im Advent

Novembergedanken

Novembergedanken

Der Monat November heißt auf finnisch: Marraskuu, der Todesmonat. Wir haben den Totensonntag zum Gedenken an alle, die wir verloren haben.

In diesem Monat ist meine Mutter gestorben. Und ich habe ebenfalls mit ihr ein Kind verloren, denn meine Mutter litt in den letzten Jahren unter Demenz. Mein bester Freund muss gerade seinen geliebten, alten Hund loslassen.

Todesmonat…..

Wir trauern. Wir trauern dabei auch immer über unsere eigene Vergänglichkeit. Jedoch noch viel mehr leiden wir daran, dass sich immer alles verändert. Das nichts so bleibt, wie es ist. Wir spüren, das es nichts gibt, an dem wir uns dauerhaft festhalten können. Nichts, das immerwährende Stabilität, Halt und Sicherheit in unser Leben bringt.

Das ist etwas, was wir Menschen nur schwer aushalten können. Wir lieben Gewohnheiten, sichere und wiederkehrende Rituale. Wir möchten die Garantie haben, dass das, was wir lieben auch morgen noch an unserer Seite ist. Wir möchten festhalten, uns festhalten. An irgendwetwas.

Jede Religion, jeder spirituelle Weg schlägt uns hier als Lösung vor, diese Festigkeit, diesen Halt entweder in uns selber zu finden oder im Glauben an Gott, am besten in beidem.

Wer den Weg Richtung Gott einschlägt, ist auf der sicheren Seite. Keine schlechte Lösung.

Die, denen dieser Weg nicht offen steht, sind dem kalten Wind der Erkenntnis ausgeliefert, dass Liebe mit Leid, dass Leben mit Schmerz verknüpft ist. Das da nichts ist, das ständigen Halt, beruhigende Gewohnheit garantiert. Keine immerwährende Liebe. Nichts von Dauer. Gar nichts.

Und nun?

Bitter aber wahr: Wer das Leben liebt, muss leider auch die Grundbedingung des Lebens akzeptieren: Alles verändert sich ständig, alles ist immer im Fluss. Das ist die condition-sine-qua-non des Lebens. Die Bedingung ohne die es kein Leben gibt. Die Natur, die Tageszeiten, die Jahreszeiten, jedes aufwachsende Kind, ja die Evolution selbst, alles zeigt uns ständig: Leben ist immer in Bewegung, immer in der Veränderung. Der Wandel ist das Leben.

Wachsen, gedeihen, lernen, etwas verbessern, sich entwickeln, Ziele erreichen, Glück anstreben und finden, das alles geht eben nicht ohne Veränderungen.

Diese Seite der Medaille gefällt uns gut. Die andere Seite nicht.

Das ist hier das einzige Problem…….

 

CARPE DIEM / CARPE YOGA

In jeder Yogastunde können wir uns darin üben, diese Grundbedingung des Lebens endlich zu akzeptieren. Jedes Mal, wenn wir uns in Savasana begeben, in die sogenannte Rückenentspannungslage, die eigentlich richtig “die Totenstellung” heißt, können wir einen kleinen Tod sterben, uns unserer und aller Vergänglichkeit bewusst mal kurz aber intensiv werden. Einfach mal loslassen. Damit machen wir uns jedes Mal für einen Neuanfang bereit. Die Körper- und Atemübungen danach fühlen sich dann ganz neu, ganz frisch an. Wir spüren uns verändert und erneuert. Jede Yogastunde kann dazu genutzt werden, sich dem Wandel bewusst auszusetzen, um zu spüren, wie stark, wie mächtig dieser grundlegende Lebensrhythmus ist.

Jede Yogastunde wird somit zu einer Übungsstunde in wahrer Lebenserfahrung.

Schutz vor Corona Virus

Das Yogastudio Ostenfeld ist ab Montag, 16. März bis voraussichtlich Sonntag, 19. April geschlossen.
Nutzt gerne die kostenfreien online Yogastunden von VOLX YOGA. Aktuelle Videos folgen.
Bleibt gesund!

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