Januar 2020

Diesmal mit einer sehr alltagstauglichen Meditation, die du auch zwischendurch praktizieren kannst. Du wirst merken, wie zentriert, erfrischt und klar sie dich macht.

Meditation

Eine sehr alltagstaugliche Meditation….
…auch mal für zwischendurch!

Setze dich aufrecht hin, die Hände auf den Oberschenkeln, den Rücken möglichst gerade. Schließe die Augen.

Atme zwei, drei Mal durch die Nase tief ein und durch den Mund langsam aus.

Spüre dein Gewicht auf dem Bode oder dem Stuhl. Lass das Becken, den Po schwer werden. Sinke dort hinein, ohne die aufrechte Haltung zu verlieren.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu den Ohren und lausche in den Raum. Was kannst du jetzt hören? Versuche, Töne einzufangen.

Jetzt gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Beginne dort durch deinen Körper nach oben zu wandern. Schaue dir alle großen Körperteile an. Begrüße sie freundlich. Nichts ändern – nur wahrnehmen.

Guck dir oben auch deinen Geist an. Wie ist der so drauf im Moment? Nichts ändern – nur spüren.

Dann wanderst du von oben nach unten nochmals durch den Körper.

Gehe jetzt mit deiner Wahrnehmung zu deinem Atem. Spüre das Ein- und Ausfließen des Atems, seinen Gang in den Körper und aus dem Körper wieder heraus.

Beginne nun damit, deine Atemzüge zu zählen. Ein Atemzug besteht immer aus Aus- und Einatmen. Zähle 10 Atemzüge. (oder mehr!)

Lass dich nicht von deinen Gedanken ablenken. Kehre immer wieder zu deinem Atem zurück.

Dann öffnest du die Augen und fühlst dich erfrischt und klar.

Wieder in die Gänge kommen:

Eine leichte Übungsabfolge für den etwas eingerosteten Januar-Körper.

Hast du schon die VOLX YOGA-Termine im Speicher Husum im Jahr 2020 gesehen?

FROHE WEIHNACHTEN!

FROHE WEIHNACHTEN!

PERSPEKTIVWECHSEL

Text von Iris Macke

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist:
Dass der Advent nur laut und schrill ist,
Ich glaube nicht,
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann,
Dass ich den Weg nach innen finde,
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt,
Es ist doch so,
Dass die Zeit rast,
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinschaut,
Dass ich mit anderen Augen sehen kann,
Es ist doch ganz klar,
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben,
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lies den Text von unten nach oben.

Yoga im Advent

Novembergedanken

Novembergedanken

Der Monat November heißt auf finnisch: Marraskuu, der Todesmonat. Wir haben den Totensonntag zum Gedenken an alle, die wir verloren haben.

In diesem Monat ist meine Mutter gestorben. Und ich habe ebenfalls mit ihr ein Kind verloren, denn meine Mutter litt in den letzten Jahren unter Demenz. Mein bester Freund muss gerade seinen geliebten, alten Hund loslassen.

Todesmonat…..

Wir trauern. Wir trauern dabei auch immer über unsere eigene Vergänglichkeit. Jedoch noch viel mehr leiden wir daran, dass sich immer alles verändert. Das nichts so bleibt, wie es ist. Wir spüren, das es nichts gibt, an dem wir uns dauerhaft festhalten können. Nichts, das immerwährende Stabilität, Halt und Sicherheit in unser Leben bringt.

Das ist etwas, was wir Menschen nur schwer aushalten können. Wir lieben Gewohnheiten, sichere und wiederkehrende Rituale. Wir möchten die Garantie haben, dass das, was wir lieben auch morgen noch an unserer Seite ist. Wir möchten festhalten, uns festhalten. An irgendwetwas.

Jede Religion, jeder spirituelle Weg schlägt uns hier als Lösung vor, diese Festigkeit, diesen Halt entweder in uns selber zu finden oder im Glauben an Gott, am besten in beidem.

Wer den Weg Richtung Gott einschlägt, ist auf der sicheren Seite. Keine schlechte Lösung.

Die, denen dieser Weg nicht offen steht, sind dem kalten Wind der Erkenntnis ausgeliefert, dass Liebe mit Leid, dass Leben mit Schmerz verknüpft ist. Das da nichts ist, das ständigen Halt, beruhigende Gewohnheit garantiert. Keine immerwährende Liebe. Nichts von Dauer. Gar nichts.

Und nun?

Bitter aber wahr: Wer das Leben liebt, muss leider auch die Grundbedingung des Lebens akzeptieren: Alles verändert sich ständig, alles ist immer im Fluss. Das ist die condition-sine-qua-non des Lebens. Die Bedingung ohne die es kein Leben gibt. Die Natur, die Tageszeiten, die Jahreszeiten, jedes aufwachsende Kind, ja die Evolution selbst, alles zeigt uns ständig: Leben ist immer in Bewegung, immer in der Veränderung. Der Wandel ist das Leben.

Wachsen, gedeihen, lernen, etwas verbessern, sich entwickeln, Ziele erreichen, Glück anstreben und finden, das alles geht eben nicht ohne Veränderungen.

Diese Seite der Medaille gefällt uns gut. Die andere Seite nicht.

Das ist hier das einzige Problem…….

 

CARPE DIEM / CARPE YOGA

In jeder Yogastunde können wir uns darin üben, diese Grundbedingung des Lebens endlich zu akzeptieren. Jedes Mal, wenn wir uns in Savasana begeben, in die sogenannte Rückenentspannungslage, die eigentlich richtig “die Totenstellung” heißt, können wir einen kleinen Tod sterben, uns unserer und aller Vergänglichkeit bewusst mal kurz aber intensiv werden. Einfach mal loslassen. Damit machen wir uns jedes Mal für einen Neuanfang bereit. Die Körper- und Atemübungen danach fühlen sich dann ganz neu, ganz frisch an. Wir spüren uns verändert und erneuert. Jede Yogastunde kann dazu genutzt werden, sich dem Wandel bewusst auszusetzen, um zu spüren, wie stark, wie mächtig dieser grundlegende Lebensrhythmus ist.

Jede Yogastunde wird somit zu einer Übungsstunde in wahrer Lebenserfahrung.

Flacher Bauch, starke Muskeln dank Yoga – neue Tipps!

Flacher Bauch, starke Muskeln dank Yoga – neue Tipps!

Plötzlich ist er weg, der flache Bauch, den wir in der Jugend hatten. Da wölbt sich was und quetscht sich über den Gürtel. Im Winter verstecken weite
Klamotten den Bauch, aber im Sommer? Bikini ausgeschlossen? Das muss nicht sein!

Kleiner Tipp am Rande:
Aktuelle Untersuchungen belegen, dass insbesondere der Genuss von Alkohol unseren Bauch „wachsen“ lässt. Nicht nur bei Männern, auch bei Frauen!

Yoga und der Bauch – eine besondere Beziehung:

Manipura Chakra

Im Yoga atmen wir zumeist durch die Nase ein und aus und lassen beim Einatmen den Atem bis in den Bauch fließen. Der Bauch soll sich dabei dann leicht nach vorne wölben. Oft ist das ungewohnt für uns, die wir unsere Bäuche eher immer einziehen und anspannen. Diese Atmung bis in den Bauch versorgt uns mit viel Sauerstoff und Energie und hat zudem eine außerordentlich entspannende, angstlösende Wirkung.

Ein fester Bauch wird auch im Yoga angestrebt und das nicht nur aus kosmetischen Gründen. Der Bauch als feste, starke Mitte wird im Yoga als die Quelle für Mut, Kraft, Selbstvertrauen und Stabilität im Leben angesehen. Hier, im Solar Plexus/Sonnengeflecht oberhalb des Bauchnabels, ist auch der Sitz des Manipura Chakras. Dieses Chakra ist die Quelle für Lebenskraft, Selbstbewusstsein, Mut und Lebensfreude.

Bauchmuskeln für einen gesunden Rücken

Es sind unsere Bauchmuskeln als Gegenspieler zu den Rückenmuskeln, die uns stabil halten. Zahlreiche Rückenbeschwerden entstehen nicht nur, weil die Rückenmuskeln zu schwach sind, sondern weil die Bauchmuskeln einfach zu schlaff geworden sind.

5 schnelle, einfache Yoga-Übungen für einen flachen, schönen Bauch

Atemübung: Kapalabathi – die Schnellatmung

Setze dich aufrecht hin. Lass deinen Bauch ganz locker. Atme schnell, stoßweise und etwas schnaubend durch die Nase ein und aus. Ziehe in Rhythmus deiner Atmung den Bauchnabel ruckartig fest nach innen und lass ihn ebenso ruckartig wieder los. Wenn du das für eine Minute gemacht hast, ist dir nicht nur sehr warm geworden, du hast dich mit viel Sauerstoff versorgt und deine Bauchmuskeln trainiert.

Katze-Kuh – Bauchübung

Du kommst in den Vierfüßlerstand, die Fußspänne sind auf der Matte abgelegt. Für die Katze, also den Katzenbuckel senkst du ausatmend den Kopf (Kinn zur Brust) und schiebst deine Wirbelsäule nach oben zur Decke. Einatmend streckst du zunächst deine Wirbelsäule wieder und senkst dann den Bauchnabel zum Boden in ein Hohlkreuz. Lege den Kopf nicht in den Nacken, sondern schiebe dein Brustbein nach vorne. Den Po reckst du nach oben. Diese Übung ruhig atmend dreimal wiederholen.

Dann die Katze für den Bauch

Wenn du nun in die Katzen-Position kommst und mit gesenktem Kopf die Wirbelsäule nach oben schiebst, dann halte hier an und hebe die Knie einen Zentimeter von der Matte ab und halte für mindestens drei lange Atemzüge und schenke dir ein kleines Lächeln. Ausatmend Knie absetzen und in die Kuh-Position kommen.

Im Sonnengruß die Bauchmuskeln trainieren

Der klassische Sonnengruß beinhaltet den sogenannten Stütz vor der Kobra.
Hier kannst du leicht diverse Bauch stärkende Variationen einführen:

  • Komm in den Seitstütz (auf eine Körperseite drehen) und hebe oberes Bein und oberen Arm.
  • Versuche hier einmal den Arm und das Knie zu beugen. Ellenbogen und Knie
    treffen sich. Hüfte nicht absinken lassen. Halten. Arm und Bein wieder strecken und zurück in den Stütz kommen.
  • Im geraden Stütz setze die Arme weit nach vorne ab. Halten, weiter atmen und lächeln.
  • Oder du hebst im Stütz die rechte Hand und das linke Bein von der Matte ab und versuchst, das Gelichgewicht zu halten. Dann versuche es auch mit der linken Hand und dem rechten Bein. Viel Spaß!

Der Bauch- Klassiker des Yoga: das Boot

Du setzt dich mit nach gebeugten Knien auf die Matte. Der Oberkörper ist gerade aufgerichtet. Wichtig bei dieser Übung ist, dass der untere Rücken immer gerade und stabil bleibt. Gib nun die Arme gestreckt zur Seite. Und hebe beide Beine an und strecke die Beine gerade nach vorne aus. Zieh die Zehen zum Kopf. Halte den unteren Rücken gerade.
Hier erlebst du, wie die Bauchmuskeln deine unteren Rücken stützen.
Halte diese Position für mindestens 5 Atemzüge.

Anleitungen für weitere Übungen findest du in diesem Video:

Eine Meditation, die die Kraft des Manipura Chakras fördert, findest du hier:

Yoga gegen Schmerzen im oberen Rücken

Yoga gegen Schmerzen im oberen Rücken

Drückende Schmerzen zwischen den Schulterblättern? Dumpfes Gefühl in der Herzgegend? Rückenschmerzen im oberen Rücken? Beschwerden beim Atmen? Druckgefühl in den Rippen? Dann könnte deine Brustwirbelsäule der Verursacher sein.

Woher kommen die Beschwerden im oberen Rücken?

Die Brustwirbelsäule ist das Verbindungsglied zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule. Sie besteht aus 12 Wirbelkörpern, die über Gelenke mit den Rippen verbunden sind. Bei Beschwerden in diesem Bereich ist wie so oft ist unsere ständige sitzende Haltung mit nach vorne gebeugten Schultern und nach oben gezogenen Schultern schuld. Zu wenig Bewegung lässt die im Verhältnis zur Lendenwirbelsäule eher unbewegliche Brustwirbelsäule verformen bis hin zum Rundrücken. Mit zunehmendem Alter machen sich Verkrümmungen dann mit Schmerzen im oberen Rücken bemerkbar, die in den gesamten Rücken ausstrahlen können. Schmerzen treten auch zwischen den Schulterblättern auf und erstrecken sich bis in die Rippenbögen.

Was kann ich mit Yoga gegen Schmerzen im Oberkörper machen?

Den Schultergürtel mit Bewegung aktivieren, die Schulterblattmuskeln und den Rückenstrecker aktivieren. und exakt die Gegenbewegungen machen zu den Fehlhaltungen, die deine Brustwirbelsäule geschwächt und gekrümmt haben. Also aufrichten, öffnen und sanft nach hinten beugen. Damit werden der Brustkorb gedehnt und der Herz-Lungenbereich geweitet. Selbst Verdauungsbeschwerden, wie z.B. Sodbrennen können damit gelindert werden.

Was must du bei Übungen für den oberen Rücken beachten?

Da zumeist die Muskeln und Faszien im oberen Brustbereich, unter den Schulterblättern verkürzt sind, gilt es, diese sanft und geduldig zu dehnen, damit sie dich nicht immer wieder in die alte, schädliche „Schildkrötenhaltung“ nach vorne ziehen. Achte darauf, dass du bei den Rückbeugen nicht unten in der Lendenwirbelsäule in ein Hohlkreuz fällst. Richte immer dein Becken auf, indem du sanft das Schambein zum Bauchnabel ziehst. Spanne bei Rückbeugen mit dem Oberkörper deine Gesäßmuskeln an, um den unteren Rücken zu schützen.

Teste mal mit dieser Übung, wie stark deine Brustmuskulatur verkürzt ist.

Stell dich aufrecht hin, lass die Arme seitlich nach unten hängen, deine Hände sind gelöst ebenso wie deine Kiefermuskulatur, die Schultern werden sanft nach unten gezogen. Richte deine Aufmerksamkeit jetzt nach hinten zu deinen Schulterblättern.
Ziehe deine Schulterblätter an den Körper und ziehe sie aufeinander zu, so dass sie sich fast an der Wirbelsäule treffen. Gib dein Brustbein sanft nach vorne. Jetzt ist dein Oberkörper auf- und ausgerichtet. Das genau sollte deine Haltung auch im Alltag sein. Es kann gut sein, dass du einen leichte Zugspannung vorne, oben unter den Schlüsselbeinen spürst. Das sind die verkürzten Muskeln, die dich, wenn nicht trainiert und gedehnt, immer wieder nach vorne in eine eher gekrümmte Haltung ziehen. Spüre mal, wie tief du nun atmen kannst, wie weit geöffnet dein Brustkorb jetzt ist. Dieses tiefe Atmen hat auch belebende, ja sogar verjüngende Wirkung, nur mal so nebenbei gesagt.

Yogaübungen zur Öffnung des Brustkorbs

Die Kobra, die Sphinx, die Schulterbrücke, der Bogen sind nur einige Beispiele, die deinem oberen Rücken guttun.

Yoga ist für alle! Stimmt das wirklich?

Yoga ist für alle! Stimmt das wirklich?

Immer mehr Menschen machen Yoga. Doch wie offen für alle ist die Yogaszene wirklich?
Diesem Thema hat sich das Magazin Yoga Journal angenommen und die Diskussion eröffnet.

„Alle aktuellen Studien zur Verbreitung von Yoga sind sich einig, dass Yogis besser gebildet sind und in „angesehenen“ Berufen arbeiten als der der Bevölkerungsdurchschnitt. Laut einer BDY (Berufsverband der Yogalehrenden) bilden Beamte und Selbstständige unter den Yogis die größte Gruppe. ….eher unwahrscheinlich, dass Sie dort Ihren Briefträger oder Automechaniker treffen“.

Zum Artikel

Aber doch! In Ostenfeld im Yogastudio ist genau das der Fall!
Elitäres Yoga scheint wohl eher ein Phänomen der Großstadt zu sein. Die Erfahrungen der Yogastudio-Betreiber auf dem Land sehen wohl anders aus. Hier kommen beim Yoga jung und alt zusammen, dick und dünn und wer welchen Beruf hat, ist hier vollkommen uninteressant.
Übrigens auch ein kleines, dennoch interessantes Anzeichen dafür, wie gerade in der Provinz noch Strukturen vorhanden sind, die zukünftig für die gesamte Gesellschaft bedeutsam sein könnten. ☺
Das Yoga Journal fand deshalb wohl auch die Darstellung unseres kleinen Yogastudios in Ostenfeld für erwähnenswert:

Ausschnitt aus Artikel

Yoga für Neu-und Späteinsteiger

…ist ein besonderer Programmschwerpunkt im Yogastudio Ostenfeld.

Es ist nie zu spät, um mit Yoga zu beginnen. Jeder, der atmen kann, kann Yoga machen und sein heilsamen Wirkungen erleben. Inzwischen gibt es hier drei Kursangebote für Menschen, die jetzt endlich oder endlich wieder mit Yoga beginnen möchten. Ein vierter Kurstermin ist in Vorbereitung. In diesen Yogastunden wird gemeinsam fröhlich ein einfaches und sanftes Yoga praktiziert, Entspannungs- und Meditationsübungen runden jede Stunde ab.

„Yoga für alle“- ist hier kein werbewirksamer Slogan, sondern gelebte Praxis im Studio.

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