Buchtipps…voller Vorfreude!

Buchtipps…voller Vorfreude!

Wichtig und aktuell

Die Geschichte der Bienen, Maja Lunde, btb, 2017

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Die Wurzeln der Welt, Emanuele Coccia, Hanser, 2018

Im Yoga wissen wir es schon lange. Alles gehört zusammen, alles ist eins, in allem wohnt Geist und Seele. Coccia bietet in seinem Essay eine elegantes Modell an. Wenn wir uns fragen, welche Rolle das Bewusstsein im Universum spielt, dann lautet seine Antwort: Materie hängt vom Geist ab. Und mit einer weiteren Wendung: Wenn Geist aus der gleichen Materie wie Wolken und Berge besteht, warum sollten Berge und Wolken und überhaupt Materie dann umgekehrt keinen Geist besitzen? Eine Pflanze, so formuliert es der italienische Philosoph, ist eine Maschine, die die Erde an den Himmel bindet.

Die Wurzeln des Lebens, Richard Powers, Fischer, 2018

Ein großer epischer Roman. Zum Schutz der Bäume finden sich ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Der Sohn von Siedlern, die unter dem letzten der ausgestorbenen Kastanienbäume Amerikas lebten; eine junge Frau, deren Vater aus China eine Maulbeere mitbrachte; ein Soldat, der im freien Fall von einem Feigenbaum aufgefangen wurde; und eine fast vergessene Botanikerin, die die Kommunikation der Bäume entdeckte. Sie alle tun sich zusammen, um die ältesten Mammutbäume zu retten und geraten an eine gewalttätige Politik, die nicht nur ihr Leben, sondern auch unsere Welt bedroht.

Alle Bücher von Peter Wohlleben!

Literarisch und lehrreich

Die Tage des Gärtners, Jakob Augstein, dtv, 2013

Ein intellektueller Gartensüchtiger begleitet durch die Jahreszeiten und die Jahrhunderte. Ein Buch über das Glück, im Freien zu sein. Jau!

Süchtig nach Grün, Renate Hücking, Piper, 2009

450 Jahre Gartenkunst, geschaffen von Frauen: Elisabeth von Arnim, die Gärtnerinnen von Sissinghurst, Niki des Saint Phalle und ihr Tarotgarten und etliche Zarentöchter haben noch heute lebende Schönheit geschaffen.

Fingerkraut und Feenhandschuh, Barbara Frischmuth, Aufbau Verlag, 2008

Hanglage im Gebirge und wenig Ahnung von Pflanzen sind hier die Herausforderungen. Am Ende entsteht nach zahlreichen lehrreichen Rückschlägen ein üppiges Paradies.

Freude und Ärger im Garten, Karl Foerster, Ulmer, 2001

Foerster (1874-1970) ist für viele Gartenliebhaber der Guru überhaupt. Seine Tipps und Pflanzenbeschreibungen sind aktuell wie nie.

Gabriella Pape,

Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern, Piper, 2016

Meine Philosophie lebendiger Gärten, Irisiana, 2010

Pape ist Gartendesignerin und eine kluge Frau. Sie bietet großes Wissen, lange Erfahrung und witzige Anekdoten.

Pflanzengeheimnisse

Peter Tompkins

Das geheime Leben der Natur, Ansata, 1998

Das geheime Leben der Pflanzen, Fischer, 1997

Synthese zwischen Spiritualität und wissenschaftlicher Forschung. Zumindest interessant und spannend. Und wenn es sie doch gibt, die Naturgeister?

Was Pflanzen wissen, Daniel Chamowitz, Hanser, 2012

Was sehen, riechen, hören und fühlen Pflanzen? Nach der Lektüre geht man alle Pflanzen höflich grüßend durch den Garten.

Must have

Wolf- Dieter Storl

Kräuterkunde, Aurum, 15. Auflage, 2017

Der Selbstversorger, GU, 2016

…und zahlreiche weitere Bücher.

Schamanisches Grundlagenwissen für die Gartenpraxis von heute. Ethnobotaniker Storl öffnet unsere Augen und Herzen für das eigentliche Wesen der Pflanzen.

Anarchistisch

Mit Samenbomben die Welt verändern, Josie Jeffery, Ulmer, 2012

Für Guerilla-Gärtner und alle, die es werden wollen. Bomben selber bauen.

Das ist legal und bringt insektenfreundliches Gartenleben in die Welt.

Blackbox Gardening, Reif, Kress, Becker, Ulmer, 2014

Jedes Jahr neue Pflanzen zu kaufen ist von gestern. Versamende Pflanzen an den richtigen Stellen bescheren Jahr für Jahr echte Gartenüberraschungen.

Mal die Kontrolle aufgeben und einfach experimentieren. Das spart Zeit und Geld.

Pflanzen-Partnerschaften

Erbse liebt Radieschen, Josie Jeffery, Ivy Press, 2012

Rose liebt Vergissmeinnicht, Simon Maughan, Jane Courtier, Ivy Press, 2015

 

Wer mit wem und warum. Wenn man das auch für Menschen hätte….

Mischkultur ersetzt Schädlingsbekämpfung. Üppiger Wuchs und satte Ernte durch die intelligente Zusammenstellung der Pflanzen, deren Bedürfnisse perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Einfach schön

Garden Girls, Jana Henschel und Ulrike Schach, Callwey, 2018

Schon Virginia Woolf sagte: „Jede Frau braucht ein eigenes Zimmer und (mindestens) 500 Pfund“. Wie wäre es mal mit einer romantischen Gartenlaube und einem eigenen Beruf? 20 Schrebergärtnerinnen präsentieren ihren eigenen Garten samt Laube und geben Tipps zum Selbermachen und Stylen.

Schön zu sehen, wie frau sich Träume erfüllt!

Weitere Seelenfreuden

Garten und Yoga

Garten und Yoga

Mit Gartenarbeit die Seele streicheln und den Körper stärken

Die, die einen Garten, groß oder klein, besitzen, wissen: der macht Arbeit! Aber auch ebenso viel Freude.

Ich habe mein Burnout mit Yoga und mit der Anlage eines Gartens bezwungen. Durfte ich in der Erde wühlen, Zäune, Veranda, Garten- und Gewächshaus streichen, war ich im siebten Himmel. Völlig ruhig, heiter und gelassen. Das hatte schon fast etwas Manisches und ich habe mich gefragt, darf ich so viel Zeit und Energie nur mit mir und mit dem Garten „verschwenden“, statt unerlässlich einer sinnvollen Gelderwerbstätigkeit nachzugehen? Aber es tat so gut, kleine Samenkörner in Gartenerde zu stecken und zu erleben, wie sich nach geduldigem (!) Warten eine grüne, neugierige Spitze zeigte. Ich spürte, wie sich mit jedem Tag im Garten meine Seele erholte, meine inneren Kräfte wieder wuchsen. Es war, als würde ich plötzlich wieder feste, starke Wurzeln bekommen.

Es scheint so zu sein, – und aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen das – dass unsere Ackerbau- und Viehzucht-, d.h. unsere in und mit der Natur lebende Vergangenheit tief in unseren Genen verankert ist. Der Mensch will gestalten, in der Erde wühlen, will säen, wachsen sehen und ernten.

Der Garten heilt

Mitten in der Natur – ja, auch besonders im Wald – versetzt sich unser Gemüt, unsere Seele schnell in einen Zustand, der sonst nur beim Yoga und mit Meditations-, Achtsamkeits- und Atemübungen erreicht wird.

Gartenarbeit ist Entschleunigung und damit der Gegensatz zu einem ansonsten stressigen Alltag. Vorausgesetzt allerdings, dass man sich im Garten nicht auch noch unter Stress oder Zeitdruck setzt. Auch Gedanken, was die Nachbarn, was die am Vorgarten vorbei Gehenden wohl denken sollen oder werden, sind nicht hilfreich.

Gartenarbeit ist Achtsamkeit. Alles geschieht im jetzigen Augenblick. Jeder Handgriff ist Konzentration. Hier zählt weder Vergangenheit noch Zukunft. Jetzt in diesem Augenblick wird es getan.

Hierbei in einen Zustand des FLOW* zu kommen, ist nicht selten. Zeit spielt plötzlich keine Rolle mehr und der Druck des Alltags ist weit weg.

Unsere Sinne werden angeregt

Wir erleben den Geruch des Humus, den Duft der Pflanzen, das Gefühl der Erde an unseren Händen, die Temperatur des Wassers, hören die Vögel und Insekten, spüren die Sonnenstrahlen und den leichten Wind auf der Haut. Für unsere Seele scheint genau das das Paradies zu sein. Viel eher als ein überfüllter, lauter Strand in einem der üblichen Urlaubsparadiese.

In etlichen spirituellen Traditionen wird die Seele als Garten betrachtet.
In der christlichen Mythologie wird das Paradies stimmig als Garten beschrieben. Und dass Adam und Eva daraus vertrieben wurden, ist schon tragisch und hat den Seelen garantiert nicht gut getan.

Von der Natur lernen

Wir können im Garten Geduld und Sanftheit lernen. Die Natur zeigt uns ihre eigenen Wachstumsperioden. Es wächst eben, wenn der Zeitpunkt, das Licht und die Wärme dafür da sind. Anders als häufig im Berufsalltag und auch bei der Kindererziehung nutzt es hier nichts an den grünen Stängeln zu ziehen, um die Pflanzen zu schnellerem Wachstum zu zwingen. Nutzt übrigens im Job und bei Kindern meistens auch nichts.

Wir erleben bei der Gartenarbeit, wie eine Tätigkeit uns ruhig und heiter werden lässt. Freudvolle Momente im Garten sind häufig. Dabei kostet das alles nicht viel außer ein wenig Wasser, Erde, Samen. Die Sonne und der Regen schicken keine Rechnung. Wie viele Dinge hingegen erwerben wir mit der Hoffnung, dass sie uns glücklich machen? Und stellen fest, dass sie es eben nicht tun.

Ein Garten ist dankbar für unsere Zuwendung und zeigt uns das auch sehr deutlich mit üppigem Wuchs und immer wieder ungewöhnlichen Farbkombinationen seiner Blüten. Schönheit und Anmut pur. Eine ehrliche und nachhaltige Anerkennung unseres Bemühens. Deutlicher als jedes schnöde Lob eines Vorgesetzten, das ebenso schnell wieder verpufft.

Wandel ist etwas, das wir gar nicht lieben. Wir wollen immer festhalten, die Kontrolle haben. Ein Garten ist ein guter Lehrmeister, uns zu zeigen, dass sowieso immer alles im Wandel ist. Wachsen, Blühen und Vergehen. Ein ewiger Zyklus und wir sind nur ein kleiner Teil darin. Festhalten ist gegen die Natur. Loslassen und beobachten ohne zu bewerten ist hier das Motto. Auch im Yoga wird uns genau das immer wieder empfohlen.

Stark und gelenkig werden

Ganz nebenbei macht Gartenarbeit uns auch körperlich fit. Das Bücken, (bitte richtig mit gebeugten Knien und geradem Rücken) und Tragen (nicht zu schwer, Knie immer etwas gebeugt und den Bauch anspannen) macht uns beweglich und stark. Dahinter bleibt ein miefiges Fitnessstudio weit zurück und Tomaten kann man nach dem stupiden Rennen auf einem Laufband auch nicht ernten.

Unkräuter sind einfach nur die Kräuter, deren Vorzüge noch nicht von allen erkannt wurden. Einfach wachsen und blühen lassen. Hier ist garantiert kein Bedarf für Chemiewaffen. Da wird endlich einmal unsere Faulheit belohnt. Bienen und andere Insekten danken mit fröhlichem Gebrumme.

Vitamin D von der Sonne und frische Luft, mehr braucht kein Mensch. Nichts schmeckt köstlicher als das aus dem eigenen Garten geerntete Gemüse. Nichts!

Das alles funktioniert übrigens auch auf einem Balkon oder mit einem Topfbeet auf der Fensterbank oder mit dem bepflanzenden Besetzen eines öffentlichen Raumes. Lasst uns tote Brachen und Leerflächen zu Gärten machen. Mindestens die Insekten sind begeistert….und unsere Seelen sowieso.

*FLOW

https://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)

 

© Gudrun Kromrey, März 2019

Im Märzen der Bauer……..das Frühjahr kommt!

Im Märzen der Bauer……..das Frühjahr kommt!

Passionierte Gartenfreunde können es kaum noch erwarten und haben sicherlich schon die eine oder andere verheißungsvolle, bunte Samentüte gekauft und hoffnungsfroh im Gewächshaus, Wintergarten oder sogar im Wohnzimmer mit dem Vorziehen begonnen. Doch bevor wir uns dann bald wieder gänzlich nach außen wenden, wollen wir uns um unseren inneren Garten, auch ein Synonym, ein Symbol für die SEELE kümmern. Auch unsere Seele will liebevoll gehegt und gepflegt werden, auch hier kann man viel Schönes, viel Harmonisches pflanzen und gedeihen lassen.

Tipp: Bienen und Insekten freundliche Samenbomben selber machen:
https://fraubirkenbaum.wordpress.com/2016/04/03/seedbombs-samenbomben-fuer-hummeln-und-bienen-selbermachen/

Tipp: Gartenpflanzen, die von Bienen geliebt werde:
http://www.bee-careful.com/de/initiative/bienenfreundlicher-garten/

Meditation – Der innere Garten

Dauer: 9:00 Min.

Wandele durch einen Zaubergarten und schaue in deine Seele. Finde heraus, was dir fehlt und was deine Seele gerne möchte.

 

Weltreisender und Buchautor Stefan Fay

Weltreisender und Buchautor Stefan Fay

VOLX YOGA PLUS präsentiert einen jungen Weltenbummler mit weisen Erkenntnissen, neue Buchtipps und eine Meditation gegen die Winterkälte.

Es ist kalt und grau dort draußen, die Erkältung nervt ebenso wie der Job und der stressige Alltag. Kleine Fluchten? Urlaubskataloge wälzen? Was macht ein gutes Leben aus?

Die Antwort ist vielschichtig aber im Kern ganz einfach.

Der 32-Jährige Weltreisender und Buchautor Stefan Fay aus Esslingen weiß es jetzt tatsächlich und verrät es dir mit klaren Worten, aus eigener Erfahrung und mit einfach umsetzbaren Handlungsanweisungen. Hier vorab verraten: Sex, Karriere, Geld, Konsum und sogar mit dem Motorrad auf Weltreise zu gehen, das macht nicht das gute Leben aus. Erstaunt? Begib dich mit Stefan Fay auf eine spannende Reise bis nach Australien und wieder zurück zu dir selber.

VOLX YOGA präsentiert: Stefan Fay

Länge: 3:33 Min.

Interview mit Stefan Fay

Länge: 26:43 Min

Leseprobe aus dem Buch

über Herrn Lehmann, Meditation und Gedankenmuster
Länge: 10:58 Min

Hier kannst du dir das Buch und den Bildband zur Reise bestellen.

Das neue spannende Projekt von Stefan Fay

Weitere passende Buchtipps:

Bullshit Jobs David Graeber, 2018
Trotz anderweitiger früherer Annahmen ist die durchschnittliche heutige Arbeitszeit eher gestiegen als gesunken. Ganz neue Beschäftigungsfelder sind entstanden in den Verwaltungen, dem Management und Controlling von Unternehmen. Heerscharen von Beratern, Maklern, Finanzspezialisten finden ihre Beschäftigungen. Das sind häufig Jobs, die keinerlei sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Und die, die darin arbeiten, wissen das manchmal sogar und spüren leidvoll, dass sie sich in einem Bullshit Job befinden. Wie konnte es zu dieser Inflation von sinnentleerter Arbeit kommen?
Dieses Buch ist eine kluge Analyse und eine wichtige Warnung vor den politischen Auswirkungen dieser merkwürdigen Entwicklung in unserer Gesellschaft.

Business für Bohemiens, Tom Hodkinson, 2016
Das Gegenteil von Bullshit-Jobs: eine sinnvolle Karriere mit dem eigenen Business
zu starten. Aber wie macht man das richtig? Wie kann man von den Tätigkeiten, die man liebt leben? Wie kann man mit der Nutzung seiner eigenen Fähigkeiten finanziell und glücklich überleben?
Hier sind gute Hinweise und Warnungen für kreative Unternehmer-innen zu finden.

Das Buch der hundert Vergnügungen, Tom Hodkinson, 2013
Eine nette Übersicht über Aktivitäten, die nichts kosten und einfach herrlich
sind, um Körper, Geist und Seele wohltuend aus der permanenten kommerziellen Verwertung zu befreien. Macht Mut, scheinbar sinnlose Tätigkeiten auszuüben – am besten stundenlang!

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, Bronnie Ware, 2013
Wir wissen es und leben trotzdem anders. Sich häufig daran zu erinnern, Prioritäten
anders zu setzen und alte Freunde wiederzutreffen oder mehr Zeit für die Familie statt für die Karriere zu haben oder seine Träume zu realisieren…oder….
Dieses Buch erinnert uns an das, was wirklich wichtig ist.

Das große Los, Maike Winnemuth, 2013
“Nachdem ich bei „Wer wird Millionär“ gewonnen hatte, habe ich mir ein Jahr Freiheit verordnet.,” berichtet Meike Winnemuth auf ihrer Webseite.” Zwölf Monate in zwölf Städten, in Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna. Was da passierte, was ich dort lernte und warum danach alles anders war, darum geht es in diesem Buch – geschrieben, um möglichst viele Leute auf möglichst dumme Ideen zu bringen…”

Meditation
für mehr Wärme und Sonne im Körper und im Leben

(Immunsystem-Booster! Der Winter ist noch nicht vorbei!)
Länge: 7:16 Min.

Yoga – Neustart mit Anfang 60

Yoga – Neustart mit Anfang 60

Gudrun Kromrey hat mit Anfang 60 noch einmal komplett neu begonnen. Ihre Firma hat die erfolgreiche Unternehmerin abgewickelt und sich zu einer Yoga-Lehrerin ausbilden lassen.

Der NDR-Beitrag „Neustart mit Anfang 60“ wurde in der ARD am 10. Januar wiederholt in der Sendung „Live nach neun“.
Ist ab Minute 42 zu finden.

Der Sonnengruß – alles, was man wissen sollte

Der Sonnengruß – alles, was man wissen sollte

Zu Beginn jeder Yogastunde:
DER SONNENGRUSS

Traditionell besteht der Sonnengruß (Sanskrit: Surya Namaskar) aus 12 Übungen, die auch der Anzahl der Monate im Jahresverlauf entsprechen.

Schnelle Sonnengrüße am Morgen erhöhen den Energielevel, erwärmen alle großen Muskelgruppen, mobilisieren die Gelenke und machen somit fit, wach und fokussiert. Langsame, meditative Sonnengrüße am Abend verwöhnen die Faszien, fördern damit die Entspannung und sorgen für einen besseren Schlaf.

Der Sonnengruß sollte mindestens 6-mal pro Körperseite (abwechselnd mit dem rechten und mit dem linken Bein beginnend) durchgeführt werden.

Bitte beachte die Ansagen in den Übungen für das jeweilige Ein- und Ausatmen und überprüfe, ob diese Atemvorschläge für dich angenehm sind, ansonsten atme ein und aus, wie es dir entspricht.

Aber bitte atme überhaupt!

Bildquelle: www.yoga-vidya.de

Anleitungen für den Sonnengruß in den Sprachen, die in unserer Region von Bedeutung sind:

PLATTDEUTSCH

De Suenngroetnis op platt

Sprecher: Frank Röder, geboren 1993 in Kaduna/Nigeria, im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern nach Ostenfeld, Nordfriesland gekommen. In der 13. Klasse des Beruflichen Gymnasiums Husum belegte er das Wahlpflichtfach „Niederdeutsche Literatur mit Schwerpunkt Plattdeutsch“ und hat hier seine Kenntnisse in der plattdeutschen Sprache vertieft. Frank lebt jetzt in Hamburg und schließt dort demnächst sein Informatikstudium ab.

ARABISCH


Sonnengruß Anleitung in arabischer Sprache hier als PDF.

Sprecher: Nashaat Smesmeh, geboren 1998 in Damaskus/Syrien, kurz vor dem Abitur vor dem Krieg geflohen, seit September 2015 in Deutschland, absolviert gerade eine Ausbildung zum Altenpfleger in Garding, Nordfriesland.

DEUTSCH

Der Sonnengruß – klassisch

Extra: Sonnengruß für den Rücken

Eine leichte Abfolge der klassischen Sonnengrußübungen, angepasst an die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Rückenproblemen. Die Wirbelsäule bleibt dabei immer gerade und aufrecht. Es gibt keine tiefe Vorbeugen und keine Rückbeugen. Dieser Sonnengruß ist auch für Schwangere gut geeignet. Dann die Beine in den einzelnen Positionen weiter auseinander setzen, um Platz für den Babybauch zu schaffen.

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